Wer in den letzten Tagen an der Cordinger Mühle vorbeikam, konnte Ungewohntes sehen. Einige Jugendliche waren dabei, mit Messlatten und Winkelmessgeräten das Gelände zu vermessen. Es handelte – und handelt sich noch, denn coronabedingt darf jeweils nur eine halbe Klasse aktiv werden – um die 10. Klasse der Freien Waldorfschule Benefeld.

Auf dem Lehrplan steht in dieser Altersstufe das sogenannte “Feldmessen“, wo die Schülerinnen und Schüler mathematische Kenntnisse aus der Trigonometrie praktisch im Gelände anwenden und durch genaues Beobachten, Messen und Zeichnen schließlich eine Karte erstellen. Unter der Anleitung von Johann Griem arbeiteten die jungen Kartografen sowohl in Gruppen als auch eigenständig und führten die gemessenen Längen und Winkel zu einem getreuen, verkleinerten Abbild der Mühle und des Geländes mit Bach- und Wegeführung zusammen.

Das Wetter spielte mit und so konnten nach zwei Wochen die Schülerinnen und Schüler stolz ihre selbstgefertigten Karten vorstellen.

(von Thomas Fietzke-Nowak)

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